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Klangfreund

abendgruß aus lemgo

für alle freunde der nacht …..

ein kleiner probemitschnitt ,unfertig und ohne plan entstanden,playtime:6min59sec,(das kommt raus wenn man sich nach nem anstrengenden arbeitstag noch an die maschinen setzt und ein wenig rumspielt und neue patternprogrammierungen ausprobiert…,darum auch uncut und mit wilden einsätzen)
abendgruß:Medium: MP3
Link: MP3

ein elektron im proberaum

nach langem hin und her und dank F.B. habe ich endlich genügend speicherplatz im netz , was nichts anderes heisst als das es ne menge neue downloads im audio bereich gibt(also stöbern, lauschen und runterziehen) den freunden der gepflegten hintergrundmusik oder des einsamen und vergnüglichen lauschens bei wein und kerzenschein sei das elektron im proberaum ans herz gelegt (ca 50MB)entstanden in 2004 wie solls anders sein natürlich bei ner lustigen proberaumsession,die tonqualität ist zwar nicht gerade allerhöchster standard aber ich denke trotzdem durchaus akzeptabel….

versuchung

es ist drei uhr nachts(oder früh) und das haus ist so herrlich ruhig,keine störenden geräusche weit und breit, die maschinchen blinken mich unschuldig an im stand by modus und es ist genau die richtige stimmung um einem schönen bass nachzulauschen und ihm mit den fingern auf der bedienoberfläche hinterherzukrabbeln

bassgeneratorenexperiment

ich muss sagen das ich immer wieder begeistert bin von den kleinen korg`s ,hier ein kleiner link über nen testlauf : link
gibt meiner meinung nach nichts vergleichbares wenns drum geht fiese druckvolle basslinien zu generieren, gerade wenns in den extremen tieftonbereich geht zur grenze des hörbaren ists immer wieder eine freude wie präzise und sauber die maschinchen auf die kleinste reglerbewegung reagieren ,kritisch ist nur der übergang in den subbass bereich mittels cutoff ,wen du da zu schnell am regler bist kackt die ganze sache ab
(besonders wenn du mit distortion arbeitest)

drumbass/krawall

es gibt doch nichts besseres als ab und zu mal so richtig krawall zu machen ,stressig für die nachbarn aber unheimlich beruhigend für mich
bringt geist seele und körper wieder auf einen gemeinsamen nenner- auch wenns oftmals der kleinste ist…..
der geist ist, die seele weiss, und der körper tut,

ungeplanter strom

1409-esperanto-klein.jpg

so gings los: anhören und runterladen :Medium: MP3
Link: MP3
esperanto-2klein.jpg

ungeplanter strom oder nachbesprechung einer livesession(esperanto 14.09)
ungeplanter strom ist meistens ne kribblige angelegenheit (weidezaunanpisser wissen wovon ich rede)mit so einem ähnlichen gefühl, nur eben nicht im unterleib sondern im kopf habe ich mich am donnerstag aufgemacht ins esperanto,natürlich nicht ohne vorher 3 stunden lang zu versuchen die komplette technik in einem hasseröder bier werberucksack (den mir meine schwester mal geschenkt hat)zu verstauen, ohne das die gefahr irreperabler schäden während des transports besteht…..
aber da mein motto eh lautet” die schönheit offenbart sich im minimalismus ” war auch dieses problem lösbar
losgelatscht,noch ein wenig an den sonnenstrahlen naschen, ankommen, leicht angeschwitzt wegen dem scheiseschwer gewordenen rucksack mache ich die tür auf und ein wunderbares stück musik kitzelt meine ohren (rockers hifi ), erst mal ein buntes glas wasser mit geschmack runterstürzen, an dieser stelle auch mal dank und gruss an richie “the best stammkellner ever” ;) ,ronny tach sagen kippe wickeln auf yvonne warten…
nebenbei und währenddessen arbeitsplatz freiräumen technik aufbauen und ein wenig rumprobieren,da alle knöpfe noch dran waren und die programmierungen ausnahmslos alle mit anwesenheit glänzten gabs keinen grund zur sorge ausser die üblichen,welche maschine bringt der herr mende mit, wie werden sich unsere midisteuerungen vertragen und was kommt am ende hinten raus?habe beim antesten der boxen gemerkt das ichs wohl etwas gut gemeint habe bei einigen bassläufen was den decay und den lowboost angeht,noch dazu wenn man gerne im tempodelay modus arbeitet…
aber das sind leicht lösbare probleme im gegensatz zu einer nichtfunktionierenden midisteuereung bei ner live session,und das ist ein durchaus realistisches problem wenn man mit den kleinen korg befreundet ist,die biester sind echt fiese schweine wenns ums rausschicken von steuersignalen geht,untereinander herrscht die grösste harmonie aber wehe die signale gehen zu anderen maschinen ausserhalb des korg universums,die schlängeln sich durch jeden midiverteiler inkl. filter …..,eigentlich soll bloss die clock weitergegeben werden aber naja,
inzwischen ist auch herr mende nebst reizender begleitung eingetroffen und hat sein gutes yamahamaschinchen nebst zwei externen effektern mitgebracht,nach dem obligatorischen test der midisteuerung wurde festgestellt das meine befürchtungen sich wieder mal bewahrheitet haben und auf kanal 10 gabs das volle programm auf mendez paranoids maschine,nach kurzer beratung wurde beschlossen das es keine praktikaple alternative gibt ausser das besagter kanal bei jedem patternwechsel auf der yamaha neu unterdrückt oder eingeregelt wird,wobei ja auch ganz lustige und subversive klangerlebnisse hervorgerufen werden können, was ja dann auch im laufe des abends erfreulicherweisse geschah….
bleibt zu wünschen das die geneigten zuhörer genausoviel vergnügen beim hören hatten wie wir beim erzeugen der lustigen melodein… gegen 20.30uhr wagte ich den einstieg ins universum der töne aus strom mit 97bpm und ein wenig gezische und geknarrze
da unser ablaufplan im wesentlichen aus drei punkten bestand:1.immer mit der ruhe den anderen machen lassen und hören wo die reise hingeht,2.bei bedarf auf zuruf einklinken und 3.ansonsten langsam und minimal einschleichen
entwickelte sich rasch ein entspannter arbeitsmodi,mit ziemlicher konstanz bahnten sich nach ca 7-10min wechsel von mendez zu mir oder umgedreht an wobei es auch erfreulich oft zu klangsynthesen aus beiden welten kam….
ab und zu ein erfreutes holla oder ne kleine ansage war alles was an kommunikation stattfand,mehr brauchte es aber auch nicht….
kurz nach 22 uhr ne kleine pause (nachdem mendez ganz erstaunt feststellte das ja schon anderthalb stunden bei unserer spielerei verstrichen waren)
der zweite teil ging mit 108bpm etwas flotter zur sache aber genauso minimal und entspannt wie der erste….
zusammenfassend ist zu sagen das es das erste mal war das ich am ende noch rhytmusphrasen und pattern in reserve hatte und eine komplette patternbank mit melodie und geräusch,das gabs so in der form auch noch nicht….,ich werte es mal als erfreuliches zeichen dafür das sich beständiges weiterprogrammieren doch lohnt,
hätte ich andererseits alleine dagestanden wäre es wohl etwas enger geworden und die reserven beizeiten aufgebraucht….
in der ersten stunde des neuen tages gings dann wieder zu fuss aber mit einem dank der hervorragenden gastronomischen betreuung gar nicht mehr als allzuschwer empfundenen rucksacks wieder gen heimat

freitags wird getestet teil 2

habs gestern tatsächlich noch hingekriegt meinen plan in die tat umzusetzen und mich an die maschinen zu stellen,obwohl stehen schon fast zu viel gesagt ist…
wer mich kennt weiss worans lag ;)
war wieder mal fein den tönen hinterherzukriechen – einzuholen – umzuformen
sich wieder einholen lassen und auf ein neues
bei 97 bpm und drei maschinen (korg ea 1 + 2mal korg er1)ist es sogar relativ stressfrei dieses spiel zu spielen,dank der mehrfach belegten benutzeroberfläche und der guten zugriffsmöglichkeiten auf die verschiedenen grundparameter kommt nie langeweile auf….

vorausgesetzt man hat sich die part belegung der einzelnen pattern gut gemerkt,oder noch besser man hat so programmiert das alles in alles passt, dann kommt der wahre flow in die geschichte,
nach einer guten stunde war’s allerdings vorbei mit dem flow ,ich habe mich festgefahren und dann anstatt weiterzumachen noch ein wenig abgeändert und rumgefrickelt,da mal eine patternstruktur verändert ,dort mal ein wenig am exakten ton gefeilt(gut das die sylvi, die da direkt unter mir wohnt,auf dem brühl zu den begehungen war)und so ging noch gut zeit ins land
hab heute gleich nochmal ran getestet und bin erfreut,ist nicht immer so wenn man ne weile später ausprobiert was man programmiert hat…
muss eh feststellen das ich nur wenige basics habe die bestand haben ,die meisten programmierungen befinden sich irgendwie ständig im fluss,muss wohl so sein sonst wäre ja ein liveset irgendwie kein liveset
bei 108 bpm siehts schon etwas anders aus mit dem relaxen ,da musst du die fingerchen schon etwas flinker bewegen,macht aber nix denn das ist so ne geile geschwindigkeit das meine beine von alleine anfangen sich zu bewegen…

freitags wird getestet

in anlehnung an den schönen spruch den bestimmt noch jeder von euch aus seiner kinderzeit kennt :freitags wird gebadet! wird halt freitags neues getestet was einem die woche über aus dem kopf durch die finger in die maschinen gerutscht ist…
diesmal ists der erste entwurf für ein neues liveset (97/108bpm 1:5:9:13 kontra1:5:7:11)
und wenn alles gut läuft ergeben sie sich, die magischen momente in denen aus strom musik wird,man nicht mehr denken muss sondern einfach nur noch ist…
die wellen ordnen sich, die frequenzen harmonieren und die zeit wird abgelöst vom klang,
bruder bass krabbelt durch den raum und freund hochton kommt auch aus der höhe herabgeschwebt um seinen tanz zu tanzen
wie gesagt wenns gut läuft,oft gehts auch bescheidener zur sache mit vielen pausen und neuen anläufen…
wer lust auf ungewisses hat kann gern vorbeikommen und lauschen,und wenns gar nicht laüft gibts ja immer noch die gute alte festplatte
los gehts ungefähr 20.00uhr….

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